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Emil Nolde. Farbenzauber
Eine Retrospektive auf Papier
// 17.03.–17.06.2018

Emil Nolde zählt zu den bedeutendsten Künstlern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die expressive Leuchtkraft und die malerische Virtuosität seiner Werke, aber auch seine markante Persönlichkeit faszinieren bis heute.

Die Präsentation mit dem programmatischen Titel „Farbenzauber“ widmet sich ausschließlich dem Medium Papier im Schaffen Emil Noldes. Diese teils kraft-vollen, teils zarten wie (licht)empfindlichen Blätter sind vergleichsweise selten ausgestellt. Aufgrund ihrer zumeist spontanen Entstehung zeigt sich der Künstler in ihnen unmittelbar und damit authentisch.

Die Ausstellung ist retrospektiv angelegt und spannt einen Bogen von bislang kaum gezeigten Arbeiten der Schweizer Jahre über Noldes legendären, in Cospeda bei Jena geschaffenen Aquarelle bis hin zu Werken, die auf seinen zahlreichen Reisen entstanden. Selbstverständlich fehlen weder die Meisterwerke mit Darstellungen des Meeres und der norddeutschen Küstenlandschaft noch die sogenannten „Ungemalten Bilder“ der späten 1930er und 1940er Jahre.

Die Ausstellung mit 80 Werken aller Schaffensphasen wurde in Kooperation mit der Nolde Stiftung Seebüll eigens für die Kunsthalle Vogelmann in Heilbronn zusammengestellt und wird im Anschluss im Museum Behnhaus Drägerhaus in Lübeck gezeigt. In Heilbronn setzt sie die Reihe der Ausstellungen zur Klassischen Moderne fort und knüpft an die Schau „Reiner Ausdruck“ mit Werken von Karl Schmidt-Rottluff (2015/16) an.

 


Katalog Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation mit Abbildungen aller Werke, 128 Seiten. 

Flyer Emil Nolde 
Termine 
Emil Nolde
 

Abb.:
Mädchen mit rotem Hut, o. D.
Fünf Mohnblüten (orange und rosaviolett), o. D.
„Zugspitze und die beiden Waxensteine“, Berg­postkarte Nr. 21, um 1895/96
Eingeborene mit Kopf­be­deckung, Neu-Guinea, 1914
Dame und zwei Herren (Im Café), o. D.
Acht Bäume, 1908
Meer (rot) mit Dampfer, 1946

 

© Nolde Stiftung Seebüll