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Matt Mullican
// 06.11.2016 –19.02.2017

Der in Berlin und New York lebende amerikanische Künstler Matt Mullican (*1951) sprengt in jeder Hinsicht Grenzen. Ausgehend von der Konzeptkunst spürt er in seinem Werk dem Ursprung und Entstehen von Kunst nach, bei sich selbst sowie ganz allgemein. Dazu bedient er sich aller künstlerischen Mittel und arbeitet ebenso mit Zeichnung und Tusche auf Papier wie mit Performance und Computeranimation. So entstehen unverwechselbare Darstellungen, Gegenstände und Aktionen von hohem Symbolwert und subjektiver Codierung. Sie repräsentieren zugleich klassische Gestaltungsprinzipien wie etwa Harmonie, Balance und Ornament und sollen über die visuelle Anziehungskraft einen Reflexionsprozess beim Betrachter auslösen. Die Ausstellung in der Kunsthalle Vogelmann fokussiert auf die Werkgruppe der sogenannten Rubbings und setzt die Reihe ungewöhnlicher Skulpturenprojekte und Rauminszenierungen fort.

Abb.: Matt Mullican, Untitled (History Over Opera House and History over Signs and Flags), 1987, © Matt Mullican