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Aufbruch Realismus.
Die neue Wirklichkeit im Bild nach '68
// 31.03.–01.07.2012

Verschiedene Strömungen und Ereignisse – wie die Pop-Art in den USA, die Wiederentdeckung von Neuer Sachlichkeit und Surrealismus, die documenta 5, die zunehmende Politisierung der Gesellschaft und die Studentenrevolte in Berlin – trugen dazu bei, dass die Siebziger Jahre der gegenständlichen Kunst neue Perspektiven eröffnet haben. Nach 1968 wurden in Deutschland, aber auch in den Nachbarländern und in Amerika fast gleichzeitig Formen des Realismus – vom Fotorealismus über den Kritischen Realismus bis hin zum Phantastischen Realismus – entwickelt.
In der Heilbronner Ausstellung werden erstmals im Rückblick diese verschiedenartigen Facetten jener Realismen beleuchtet. Neben internationalen Positionen von Don Eddy, Robert Cottingham, Howard Kanovitz, Lowell Nesbitt u. a. richtet sich der Blick vor allem auf die Kunstlandschaft der Bundesrepublik Deutschland. Klassiker wie z. B. Harald Duwe, Johannes Grützke, Konrad Klapheck, Peter Nagel, Hans Peter Reuter, Gerhard Richter, Jan Peter Tripp, Jürgen Waller, Ben Willikens sind in der Ausstellung ebenso vertreten wie eine ganze Reihe von wieder entdeckten Künstlern.

Die Ausstellung mit rund 95 Arbeiten von 66 Künstlern ist in beiden Häusern - in der Kunsthalle Vogelmann und im Museum im Deutschhof - zu sehen.

Abb.: Dieter Asmus, Vitaminbombe, 1976