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Eisen- und Bronzezeit

Bereits die Kelten nutzten seit dem 5. vorchristlichen Jahrhundert die salzhaltigen Quellen unserer Region. In luftgetrockneten Tonbechern stellten sie in Salzsiedeöfen feste Salzkuchen her. Im Heilbronner Raum wurden zahlreiche Scherben dieser so genannten Briquetage-Gefäße dort gefunden, wo das Salz verbraucht wurde. Auf dieselbe Art und Weise wurde - so auch in Vietnam (Leihgabe) - bis heute weltweit Salz produziert.

Der bedeutendste Fund aus der so genannten Hügelgräberzeit Mitte des 2. Jahrtausends v. Chr. ist ein Frauengrab, das 1996 in Heilbronn-Klingenberg geborgen wurde. Einzigartig ist das Bernsteinkollier mit einer frühen Glasperle. Eine ganz ähnliche Grabausstattung wurde bereits fast 100 Jahre früher 1898 durch Alfred Schliz im Schweinsbergwald ausgegraben.