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Gertraut Ellinger. Irdische Paradiese
// 28.01.–08.04.2018

Für Gertraut Ellinger ist Natur Kraftquelle, Inspiration und Bildmotiv in einem. Und das seit über 50 Jahren. Nach ihrem Studium an der Stuttgarter Kunstakademie stand die in Heilbronn geborene Künstlerin zunächst unter dem Einfluss der surrealistischen und phantastischen Malerei. Mit den 1970er Jahren ändert sich ihre Malweise, von nun an rücken die Natur sowie die Jahreszeiten ins Zentrum des künstlerischen Interesses. Dies veranschau-lichen Darstellungen von der Filderebene und den Weinbergen im Neckartal ebenso wie von Dünenformationen am Strand und von Schneelandschaften. Im Atelier verdichtet Gertraut Ellinger ihre Eindrücke und Erfahrungen auf Wesenhaftes, der Malprozess wird selbst zum Thema. Folgerichtig werden ihre Gemälde seit Mitte der 1990er Jahre abstrakter und Landschaft zur Farbfläche. Die so entstandenen Acrylbilder strahlen Ruhe aus und wirken kontemplativ: (Natur-)Landschaft wird zur Seelenlandschaft.

Flyer Gertraut Ellinger.pdf

 

Abb.: Madame Chauchat, 1966, Öl, Sammlung Städtische Museen Heilbronn